Technische Informationsbibliothek

Aus Praktikumsstellen BIM
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Art und Jahr der Praxisphase Praxisphase 1, 4.Semester (2020); Praxisphase 2, 7. Semester (2019)
Name Technische Informationsbibliothek
Bibliothekstyp Wissenschaftliche Bibliothek, Zentrale Fachbibliothek, Universitätsbibliothek
Ort Hannover, Deutschland
Bestand ca. 128.000.000 Medieneinheiten
Vergütung Keine
Schwerpunkt Wissenschaftliche Bibliotheken, Audiovisuelle Medientypen, Webseiten-Entwiklung
Homepage https://www.tib.eu/de/

Die Technische Informationsbibliothek (TIB) – Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften und Universitätsbibliothek (UB) hat als Stiftung öffentlichen Rechts des Landes Niedersachsen 2016 den Betrieb der Deutschen Zentralen Fachbibliothek für Technik sowie Architektur, Chemie, Informatik, Mathematik und Physik sowie der Universitätsbibliothek für die Leibniz Universität Hannover übernommen. Als Zentrale Fachbibliothek ist sie Infrastruktureinrichtung der wissenschaftlichen Informationsversorgung in Deutschland und hat mit ihren nationalen Aufgaben gesamtstaatliche Bedeutung. Direktor der TIB ist seit Juli 2017 Herr Prof. Dr. Sören Auer. Sein Vorgänger war Uwe Rosemann.

Als große wissenschaftliche Bibliothek mit circa 500 Mitarbeitern ist sie an mehreren Standorten vertreten. Dazu gehören der Standort TechNat am Welfengarten, der Conti-Campus am Königsworther Platz, das Außenmagazin in Rethen und noch einige andere teils für die Öffentlichkeit verschlossene Standorte. Die öffentlich zugänglichen Räumlichkeiten der TIB sind dabei eher als Lern- und Arbeitsräume ausgestattet. Der Anteil der Medien in den Lesesälen ist dadurch größtenteils geringer als der Anteil der Arbeitsplätze.

Neben den naturwissenschaftlichen Beständen, pflegt die TIB noch andere besondere Bestände auch aus anderen Wissenschaften. So sind Sozial-, Geschichts-, Erziehungs-, Religions-, Literatur-, Sprach-, Rechts- und Wirtschaftswissenschaften auch Teil des Bestandes. Seit der Übernahme der Bibliothek der Naturhistorischen Gesellschaft und des Architekten- und Ingenieurvereins 1915 besitzt die TIB einen gut gepflegten Bestand in den Architektur- und Ingenieurswissenschaften. Ebenfalls pflegt sie einige Sondersammlungen, wobei die Sammlung Albrecht Haupt oder der IWF-Medienbestand wohl die bekanntesten sind. Ein Europäisches Dokumentationszentrum ist auch in der TIB angesiedelt. Am PIN-Lesesaal sind nationale, internationale und ausländische Patente und Normen wie die DIN oder ISO untergebracht. Ihr Bestand besteht nicht nur aus Büchern und Zeitschriften, sondern auch aus Mikrofiche bzw. -filmen oder CD-ROMs. Allerdings ist ein Großteil der Bestände online (auch) auf dem TIB-Portal, im AV-Portal und sonstigen von der TIB betriebenen Seiten zugänglich. Besonders Stolz ist sie auf ihre Graue Literatur, die mehr als 60 Prozent ihrer Bestände ausmacht. Hierzu zählen Forschungsberichte (insbesondere Deutsche Forschungsberichte und amerikanische Reports), Konferenzberichte, Hochschulschriften oder auch ausländische Literatur aus Ostasien oder Osteuropa.

Die TIB ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Sie hat die Aufgabe, das verzeichnete Wissen zu erhalten und aktuelle Informationen für Forschung und Industrie unabhängig von Ort und Zeit heute und in Zukunft bereitzustellen. Ziel der TIB ist es, ihren Kundinnen und Kunden einen innovativen, effizienten und nahtlosen Zugriff auf Daten, Informationen und Wissen zu ermöglichen und ihnen große Informationsräume strukturiert und in geeigneter Weise zugänglich zu machen.

Als Zentrale Fachbibliothek erfüllt die TIB nicht nur Interessen der regionalen Nutzer, sondern hat nationale Verantwortung für wissenschaftliche Literaturversorgung ihrer Kernfächer. So soll die überregionale Literatur- und Informationsversorgung für seine Kernfächer Technik, Architektur, Chemie, Informatik, Mathematik und Physik zur Forschung, Lehre, Wissenschaft und Praxis gewährleistet werden. Außerdem sollen Forschungs- und Entwicklungsprojekte für die Weiterentwicklung ihrer Dienstleistungen ausgeführt werden. Weiterhin muss sie die Literatur- und Informationsversorgung für die Leibniz Universität Hannover gewährleisten u. a. indem sie ihre Neuanschaffungen nach den Lehrinhalten der Studiengänge ausrichtet. Allerdings sind Bereiche wie das Controlling, Gebäudemanagement, Marketing oder die Personalentwicklung auch wichtig für die TIB.

Genaueres kann auf der Internetseite der TIB recherchiert werden.


Praktikumsbetreuer: Frau Iris Höltje und Frau Sabine Ronge


Aufgaben für Praktikanten

- Bibliothekarische Aufgaben -> Katalogisierung, Recherche in Katalogen und Datenbanken (2019)

- Mitarbeit an der Information/Auskunft (Auskunftsdienste am Telefon oder persönlich, Hilfestellung bei technischen Geräten und Recherchemöglichkeiten, Recherche) (2019)

- Mitarbeit an der Leihstelle -> Ausstellen von Benutzerausweisen, Bücher ausleihen/verlängern/zurücknehmen (2019)

- Mitarbeit in Lesesälen -> Regale einräumen, Nutzerberatung etc. (2019)

- Volltextversorgung und kostenpflichtige Dokumentlieferung mit Recherche und Scannen (TIB-Portal) (2019)

- Aufgaben im Magazin und dem Team Langzeitarchivierung und Retrodigitalisierung wie Aus- und Einstellen der Bücher, Scannen von Mikrofiche, CD-ROMs und Zeitschriften für den Dokumentenlieferdienst, Aufgaben bezügl. der Auslagerung von Beständen nach Rethen

- Grundkurs im Binden von kleinen Heften im Team Einbandstelle und Buchbinderei (2019)

- IT, EDV, Forschung und Entwicklung (2019)

- Personalmanagement, Marketing, Controlling, Publikationsdienste

- Fachreferate

- Praxisbegleitender Unterricht (darunter Ostasien- und Osteuropareferat, übergeordnete Geschäftsgänge, Bibliotheksbau, Uniarchiv etc.)

[- Einführung in Datenbankmanagement bei der Wissenschaftlichen Technischen Information Frankfurt eG (WTI) (Nutzung der Wahlwoche)]

- Überprüfung der Webseite www.oernds.de und Feedback für Verbesserungen in vielen Onlinemeetings

- Front-End Entwicklungn mit HTML und CSS an der Webseite www.oernds.de und an der OER-Planungshilfe (https://gitlab.com/TIBHannover/oer/oer-wizard)

- Raussuchen von passenden Bildern und Erstellen einer "Mitwirkenden"-Seite (https://www.oernds.de/oer/contributors.html) mit mobil-orientierter Flexbox

- Suchen von OER und hochladen in das OER-Portal (https://www.oernds.de/edu-sharing/components/search?mainnav=true)

Persönliche Meinungen

sehr gut gut mittelmäßig schlecht sehr schlecht
Wie war die Betreuung vor Ort? X X X X X X X X X X X X X X
Wie war das Arbeitsklima? X X X X X X X X X X X X X X X
Wie interessant war die Arbeit? X X X X X X X X X X X X X X X

"Zu Anfang werde ich erstmal alle negativen, wenn auch unbedeutenden Aspekte, nennen: Die TIB ist kein Praktikumsplatz für jemanden, der seine gesamte Praktikumszeit an ein oder zwei Stellen ableisten möchte. Dadurch das die TIB so vielseitig ist, würde ein Praktikum nur in der Katalogisierung, den Lesesälen und der Zentralen Information, wie es manchen vielleicht lieb ist, der TIB nicht gerecht werden. Stattdessen möchte man so viel wie möglich zeigen. Das ist schlecht, wenn man lieber ein paar Bereiche intensiver absolvieren möchte und mehr Zeit mit selbstständigen Arbeiten verbringen möchte. Wer allerdings nur das sieht, hat den Sinn dieses Praktikums wahrscheinlich nicht ganz verstanden. Von Anfang an kann man einen möglichen Praktikumsplan begutachten, in diesem man sehr wohl sieht, was auf einen zukommt. Wer also nicht kurze Zeit in unterschiedlichen Abteilungen verbringen möchte, muss dies nicht. Auf die hohe Flut an Informationen und den geringeren Anteil an selbstständiger praktischer Arbeit wird auch gleich beim Bewerbungsgespräch hingewiesen. Was ist denn nun der Vorteil daran, dass man jede 1-3 Wochen in einem anderen Team ist? Nun erstmal sieht man die unterschiedlichsten Bereiche der Bibliothek - nicht nur die traditionellen, sondern auch Bereiche im IT, der Forschung und Entwicklung oder sogar im Marketing. Welche Bibliothek bietet dies sonst noch? Falls man intensivere Einblicke in einen oder mehrere Bereiche haben möchte, hat man eine ganze selbst bestimmbare Woche am Ende des Praktikums Zeit dafür. Außerdem hat man die Möglichkeit das ohnehin schon längere Praktikum (6 Monate) noch zu verlängern, wenn man möchte. Weiterhin ist das Praktikum sehr gut für jene geeignet, die Ihrer Zukunft in Beruf/ Arbeitsplatz/ Tätigkeitsbereich noch unsicher sind. Was ist denn nun so unbedeutend an den negativen Aspekten, wenn ich doch lieber selbstständig aktiv mitarbeiten möchte? Für diejenigen unter euch, die lieber, für wohlgemerkt keine Vergütung, 8 Stunden am Tag jeden Tag aktiv mitarbeiten möchten, sind die negativen Aspekte natürlich nicht unbedeutend. Euch sei aber trotzdem gesagt, dass man wohl in einigen Bereichen selbstständig einiges bewirken kann. Insbesondere, wenn man Eigeninitiative zeigt. Ich fand mich Größtenteils in selbständigen Arbeiten wieder. Vielleicht war dies nicht immer so. Immerhin leiten jetzt Iris Höltje und Sabine Ronge das Praktikum. Auf jeden Fall habe ich mich nie dazu verdammt gefühlt nur da zu sitzen und gar nichts zu tun. Man wurde immer als Teil des Teams angesehen und aktiv miteinbezogen - selbst in wichtige Besprechungen mitgenommen. Natürlich ist es wirklich anstrengend so viele unterschiedliche Informationen zu verarbeiten. Dadurch habe ich aber auch das Gefühl wirklich viel bedeutendes und vielseitiges Wissen erlangt zu haben. Auch welches, wovon ich nicht erwartet hätte, es in einer Bibliothek zu lernen. Alles in Allem, war das Praktikum eine besondere Erfahrung für mich, die mir sehr bei der Entscheidung half, was ich später genau machen möchte. Auch für meine Bachelorarbeit konnte ich viele Themen finden und mir dazu Notizen machen. Allerdings kann man schlecht praktisch etwas erarbeiten. Da müsste man Kontakte pflegen und später darauf zurück kommen. Um es in einem Satz zu sagen: Das Praktikum bietet Einblicke in moderne wie auch traditionelle Bereiche der Bibliothek wie man sie nur bei einer Bibliothek mit so einem speziellem Aufgabenbereich findet."

"Die vielen Stationen des mittleren Dienstes waren eher reine Fleißarbeit als selbstständiges Anwenden der erlernten Tätigkeiten. Daher das mittelmäßige Kreuz bei der Interessantheit der Arbeit."


"Die TIB/UB wollte den Praktikanten ihr ganzes Spektrum aufzeigen, dadurch waren wir in sechs Monaten fast jede Woche in einer anderen Abteilung. Die Zeit reichte nicht, die Tätigkeiten wirklich kennenzulernen, sich richtig einzuarbeiten oder in die Teams integriert zu werden. Ich hoffe, dass dies in Zukunft anders geregelt wird."


"Teilweise ist es schwierig, das gesamte Praktikum zusammenzufassen, da jede Abteilung und jeder Arbeitsbereich anders war und somit auch fast schon eigenständig bewertet werden kann."


"Durch die hohe Anzahl der Abteilungen und dadurch, dass ich fast jede Woche in einer anderen Abteilung war, konnte ich nicht immer selbstständig arbeiten und oft nur zuhören, was auf Dauer sehr ermüdend war."


"Da ich fast jede Woche eine andere Abteilung kennen gelernt habe, konnte ich leider nicht viel selbständig arbeiten. Dies hat mir in diesem Praktikum leider sehr gefehlt! Die Betreuung durch Frau Höltje war jedoch ausgezeichnet."


"Durch den Aspekt, dass man als Praktikant in der TIB/UB jede Woche in einer anderen Abteilung ist, ist diese Stelle nicht für Projektarbeit geeignet. Hauptsächlich bekommt man die Sachverhalte von den Mitarbeitern erklärt und darf gewisse Aufgaben dann selbstständig durchführen, jedoch ist es nicht so, dass man sich beispielsweise eine komplette Arbeitswoche selbst einteilen kann, um bestimmte Aufgaben zu erledigen. Man hat, je nach Team, immer einen begrenzten Zeitraum von ca. 1 Stunde, in der man dann eine Aufgabe ausführen muss, welche danach besprochen wird. Allerdings ist die TIB sehr geeignet, um einen sehr guten Überblick über die Arbeitszusammenhänge in einer wissenschaftlichen Bibliothek zu bekommen und die bibliothekarischen Aufgaben kennenzulernen."


"Während meines 22-wöchigen Praktikums an der TIB habe ich viel über die Organisation einer großen wissenschaftlichen Bibliothek und deren Arbeitsabläufe gelernt. Ich habe Einblick in ein breites Spektrum an Tätigkeiten bekommen. Hierunter waren neben den klassischen Bereichen wie Katalogisierung und Auskunft, auch neue Bereiche, wie die IT-Entwicklung und die Forschung und Entwicklung dabei. Dadurch konnte ich erfahren, dass hinter einer Bibliothek noch viel mehr stecken kann, als die klassische Literaturversorgung. Ich fand den Praxisbegleitenden Unterricht sehr gelungen, da dieser weitere Einblicke in die TIB geben konnte, welche sonst aus Zeitgründen im Praktikum keinen Platz mehr gehabt hätten. Die Teams haben mich freundlich aufgenommen und Fragen jeder Art beantwortet. Selbstständiges Arbeiten war leider nur sehr begrenzt möglich. Für zukünftige Praktikanten würde ich mir wünschen, dass ihnen die Möglichkeit geboten wird, sich an kleineren Projekten zu beteiligen bzw. diese selbst durchzuführen. Mir hat das Praktikum auf jeden Fall weitergeholfen herauszufinden, in welchem Bereich ich später gerne arbeiten möchte. (Jahr des Praktikums: 2017)"


"Das Praktikum in der TIB dauerte 22 Wochen und ich habe viele Einblicke in den Betrieb einer wissenschaftlichen Bibliothek gewinnen können, sowohl in die klassische Bibliotheksarbeit, als auch in den Bereich Forschung und Entwicklung. Dass man nicht länger als 2 Wochen im jeweiligen Team war, sorgte sowohl für Abwechslung, als auch für die Möglichkeit, sich die meisten Bereiche der TIB anschauen zu können. Leider war es nicht möglich, in jedem Team selbstständig zu arbeiten. Oft hatte man deswegen 'Frontalunterricht' mit dem jeweiligen Mitarbeiter, was auf Dauer ermüdend war, da man innerhalb kürzester Zeit viele neue Informationen aufnehmen musste. Besonders gut fand ich, dass es Mitarbeiter gab, die sich über bestimmte Sachverhalte in der TIB auch kritisch geäßert haben. Sie haben somit auf Probleme aufmerksam gemacht, die man als junger, unerfahrener Mitarbeiter vielleicht nicht so wahrgenommen hätte. Dass regelmäßig Feedbackrunden mit den beiden Betreuerinnen stattgefunden haben, fand ich sehr gut. Wir durften selbst Feedback geben und Verbesserungsvorschläge für die nächsten Praktikanten äußern. Die Wahlstation in der letzten Praktikumswoche ist eine tolle Möglichkeit, entweder einen Bereich zu besuchen, den man im Laufe des Praktikums nicht kennengelernt hat, oder in ein Team zu gehen, dessen Aufgabenbereiche einem gut gefallen haben. Leider bekommt man im öffentlichen Dienst keine Vergütung, aber hoffentlich wird es im nächsten Jahr funktionieren.(Jahr des Praktikums: 2018)"


"Ein Praktikum in der TIB würde ich jedem empfehlen, der noch nicht genau weiß, in welchem Bereich des Bibliotheksgeschehens er später einmal arbeiten möchte. Man verbringt vergleichsweise wenig Zeit in den einzelnen Teams, und der Schwerpunkt liegt eher auf dem Umfang als der Tiefe und routinierten Anwendung des Wissens, das man sich im Laufe der Praxisphase aneignet. Auf der einen Seite kann man dadurch weniger praktisch machen, als wenn man längere Zeit in einem Bereich wäre, doch auf der anderen Seite lernt man sehr viel über die organisatorischen Strukturen und Abläufe einer großen wissenschaftlichen Bibliothek. Aufgrund der Größe und der vielen Funktionen der TIB hat man nach dem Praktikum somit eine Vielfalt an Wissen und Erfahrungen gesammelt, die eine gute Basis Basis für ein Berufsleben in der wissenschaftlichen Bibliothekslandschaft bilden kann. (Jahr des Praktikums: 2018)"


"Das Praktikum eignet sich gut, um herauszufinden, ob einem die Arbeit in einer wissenschaftlichen Bibliothek generell zusagt. Außerdem erhält man einen umfassenden Überblick über die verschiedenen Arbeitsbereiche und Aufgaben und kann so herausfinden, welche Aufgaben einem liegen und auch Spaß machen oder eben auch nicht. Auch die Forschungs- und Entwicklungs-Abteilung kennen zu lernen war neben den klassischen bibliothekarischen Tätigkeiten sehr abwechslungsreich. Die Betreuung und die Organisation des Praktikums durch Frau Höltje und Frau Ronge war sehr gut und bei Problemen wurde ich nicht alleine gelassen. Wenn man tiefer in einen speziellen Bereich einsteigen möchte, würde ich eine kleinere Bibliothek empfehlen. Um einen Gesamtüberblick über Abläufe innerhalb der TIB und die TIB an sich zu erhalten, würde ich die Bibliothek aber sehr weiterempfehlen. Schade ist, dass das Praktikum nicht vergütet werden konnte, hoffentlich wird sich diesbezüglich aber noch etwas verändern. (Jahr des Praktikums: 2019)"

"Ich kann das Praktikum in der TIB allen ans Herzen legen, die später in einer Bibliothek anfangen wollen. Die Mitarbeiter sind meistens sehr hilfsbereit und freundlich und versuchen einen so viel wie möglich mit einzubinden. Innerhalb der 22 Wochen lernt man unglaublich viele Bereiche kennen, die es teilweise an anderen Büchereien nicht gibt. Dadurch erlangt man einen sehr großen Überblick, was für Tätigkeiten man später ausüben könnte. Dank der tollen Organisation durch Frau Höltje und Frau Ronge, fühlt man sich während der ganzen Zeit sehr gut aufgehoben und weiß was auf einen zu kommt. Leider wird das Praktikum bisher nicht vergütet, wobei die Verhandlungen dafür laufen. Mit etwas Glück erhalten die Jahrgänge nach uns eine Vergütung. (Jahr des Praktikums: 2019)"


"Ich habe das kleine Praktikum (Dauer: 10 Wochen) in der TIB im Rahmen einer Weiterarbeit am Projekt, an dem ich als studentische Hilfskraft gearbeitet habe, absolviert. Grundsätzlich unterscheidet sich das kleine Praktikum stark vom großen Praktikum, da man an einer klaren, abgrenzbaren und meist selbstständigen Aufgabe arbeiten darf. Man bestimmt seine Arbeitsweise größtenteils selbst (natürlich nach Absprachen), d.h. dass im Gegensatz zum ersten Praktikum viel Eigeninitiative gefragt ist. Betreut wird man vom jeweligen Projektleiter. Das kleine Praktikum eignet sich hervorragend für die Bachelor-Arbeit, wenn man von der TIB betreut werden möchte, es gibt viele Vorschläge für Abschlussarbeiten. Dadurch kann man die Praktikumszeit optimal für die Vorbereitung der Bachelor-Arbeit nutzen. Darüber hinaus habe ich einen eigenen Arbeitsplatz bekommen und die Arbeitsmaterialien wurden mir zur Verfügung gestellt. Meine Arbeitszeit von 8 Stunden/Tag konnte ich flexibel aufgrund von Flexarbeitszeit zw. 6-20 Uhr verrichten. Das hat mir sehr gefallen. Die Arbeitsatmosphäre war angenehm und die Mitarbeiter waren hilfsbereit. Jeder Tag war abwechslungsreich. Ich empfehle die TIB für das zweite Praktikum.(Jahr des Praktikums: 2019)"


"Während meines 'großen' Prakitkums in der TIB konnte ich viele neue Erfahrungen und Eindrücke von der Arbeit in einer Bibliothek sammeln. Bedingt durch die COVID-19-Pandemie fand ein Großteil der Praxisphase (nach einer 7 wöchigen Unterbrechung) im Home-Office statt. Sowohl die Prakitkumsbetreuerinnen als auch die übrigen Mitarbeiter/innen haben Ihr Bestes gegeben uns Praktikantinnen dennoch eine lehrreiche Ausbildung zu ermöglichen. Teilweise stellten die Mitarbeiter/innen ihre Abteilungen im Home-Office per Videochat mittels einer PowerPoint vor. Andere wiederum stellten uns sogar Aufgaben, wie kleine Projekte oder Recherche- und Katalogisierungstätigkeiten. Als Projekt durften wir z. B. gemeinsam eine neue Wikiseite im Intranet über Grundlagen des Bibliothekswesens für neue Mitarbeiter/innen an der TIB gestalten. Das hat sehr viel Spaß gemacht, da wir frei und eigenstädig arbeiten konnten. Der Anteil des Praktikums der vor Ort stattfinden konnte, aber auch der im Home-Office, besteht in der technischen Informationsbibliothek hauptsächlich aus dem klassischen 'über die Schulter schauen', zuhören und dann in kleinem Maße Aufgaben selbst umzusetzen. Ich persönlich fand diese Arbeitsweise für mein erstes Praktikum ganz gut, da man so sehr viele verschiedene Abteilungen der TIB kennenlernen kann. Man hat ständig mit neuen Mitarbeiter/innen zutun, die alle sehr freundlich sind, sowie Fragen stets gern und kompetent beantworten. Schlussendlich kann ich ein Praktikum in der TIB nur empfehlen, wenn man einen umfassenden Überblick über die Arbeitszusammenhänge in einer wissenschaftlichen Bibliothek bekommen möchte. (Jahr des Prakitkums: 2020)"


"Das Praktikum in einer großen Einrichtung wie der Technischen Informationsbibliothek zu durchlaufen, kann ich jedem empfehlen, der einen transparenten Überblick über den Alltag von wissenschaftlichen Bibliotheken bekommen will. Die TIB bietet eine große Menge an Ausbildunginhalten. Die Betreuung der Praktikant:innen erfolgt durch Iris Höltje und in Vertretung durch Sabine Ronge. Beide sind bei Anregungen, Fragen und Problemen immer für einen da. Trotz der Corona-Pandemie wurde sich bemüht uns Praktikantinnen der HsH ein interessantes Praktikum zu ermöglichen. Es konnten neben Online-Hospitationen auch vor Ort Stationen durchlaufen werden - mit Einhaltung der Abstandsregelungen. Im Programmbereich C (Forschung und Entwicklung) wurden wir als Studierende des Studiengangs Informationsmanagements auch auch in Arbeitsvorgänge eingeweiht, auch wenn viele der dort angesiedelten Projekte Neuland waren. Die Betreuung durch die Programmbereiche A + B waren didaktisch ein wenig besser aufbereitet und boten somit einen guten Überblick über zukünftige Aufgabenbereiche als Bibliothekar:in. (Jahr des Praktikums: 2020)"


"Ich habe mein 'kleines' Praktikum an der TIB, Abteilung Forschung und Entwicklung, Unterabteilung OER-Portal absolviert. Da ich als Studienschwerpunkt die 5. und 6. Säule habe, hatte ich hauptsächlich mit Programmieraufgaben im Front-End zu tun, also wie Webseiten im Internet angezeigt werden, im Falle der Seite www.oernds.de war ich sogar Hauptanspechpartner und habe viele Verbesserungen vorgenommen. Aufgrund der Corona-Pandemie habe ich ausschließlich im Home Office gearbeitet, dies war aber kein Problem, da ich ich sehr viel mit GitLab arbeiten konnte und es mehrere kleine tägliche und große wöchentliche Onlinemeetings gab. Dort wurde der Fortschritt verschiedener Personen vorgestellt und weiteres Vorgehen besprochen. Die Kollegen waren sehr nett und hilfsbereit, das Arbeitsklima ist locker und das Projekt OER-Portal war ebenfalls sehr interessant. Für Studierende, die ihren Fokus eher auf IT setzen, ist diese Unterabteilung definitiv zu empfehlen. (Jahr des Praktikums: 2 Hälfte 2020)"