Technische Informationsbibliothek: Unterschied zwischen den Versionen

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"Zu Anfang werde ich erstmal alle negativen, wenn auch unbedeutenden Aspekte, nennen: Die TIB ist kein Praktikumsplatz für jemanden, der seine gesamte Praktikumszeit an ein oder zwei Stellen ableisten möchte. Dadurch das die TIB so '''vielseitig''' ist, würde ein Praktikum nur in der Katalogisierung, den Lesesälen und der Zentralen Information, wie es manchen vielleicht lieb ist, der TIB nicht gerecht werden. Stattdessen möchte man so viel wie möglich zeigen. Das ist schlecht, wenn man lieber ein paar Bereiche intensiver absolvieren möchte und mehr Zeit mit selbstständigen Arbeiten verbringen möchte. Wer allerdings nur das sieht, hat den Sinn dieses Praktikums wahrscheinlich nicht ganz verstanden. Von Anfang an kann man einen möglichen Praktikumsplan begutachten, in diesem man sehr wohl sieht, was auf einen zukommt. Wer also nicht kurze Zeit in unterschiedlichen Abteilungen verbringen möchte, muss dies nicht. Auf die '''hohe Flut an Informationen''' und den '''geringeren Anteil an selbstständiger praktischer Arbeit''' wird auch gleich beim Bewerbungsgespräch hingewiesen. Was ist denn nun der Vorteil daran, dass man jede 1-3 Wochen in einem anderen Team ist? Nun erstmal sieht man die '''unterschiedlichsten Bereiche''' der Bibliothek - nicht nur die traditionellen, sondern auch Bereiche im IT, der Forschung und Entwicklung oder sogar im Marketing. Welche Bibliothek bietet dies sonst noch? Falls man intensivere Einblicke in einen oder mehrere Bereiche haben möchte, hat man eine ganze '''selbst bestimmbare Woche''' am Ende des Praktikums Zeit dafür. Außerdem hat man die Möglichkeit das ohnehin schon '''längere Praktikum (6 Monate)''' noch zu verlängern, wenn man möchte. Weiterhin ist das Praktikum sehr gut für '''jene''' geeignet, die '''Ihrer Zukunft''' in Beruf/ Arbeitsplatz/ Tätigkeitsbereich '''noch unsicher sind'''. Was ist denn nun so unbedeutend an den negativen Aspekten, wenn ich doch lieber selbstständig aktiv mitarbeiten möchte? Für diejenigen unter euch, die lieber, für wohlgemerkt '''keine Vergütung''', 8 Stunden am Tag jeden Tag aktiv mitarbeiten möchten, sind die negativen Aspekte natürlich nicht unbedeutend. Euch sei aber trotzdem gesagt, dass man wohl in einigen Bereichen selbstständig einiges bewirken kann. Insbesondere, wenn man Eigeninitiative zeigt. ''Ich fand mich Größtenteils in selbständigen Arbeiten wieder''. Vielleicht war dies nicht immer so. Immerhin leiten jetzt Iris Höltje und Sabine Ronge das Praktikum. Auf jeden Fall habe ich mich nie dazu verdammt gefühlt nur da zu sitzen und gar nichts zu tun. Man wurde immer als '''Teil des Teams''' angesehen und aktiv miteinbezogen - selbst in wichtige Besprechungen mitgenommen. Natürlich ist es wirklich '''anstrengend''' so viele unterschiedliche Informationen zu verarbeiten. Dadurch habe ich aber auch das Gefühl ''wirklich viel bedeutendes und vielseitiges Wissen'' erlangt zu haben. Auch welches, wovon ich nicht erwartet hätte, es in einer Bibliothek zu lernen. Alles in Allem, war das Praktikum eine besondere Erfahrung für mich, die mir sehr bei der Entscheidung half, was ich später genau machen möchte. Auch für meine Bachelorarbeit konnte ich viele Themen finden und mir dazu Notizen machen. Allerdings kann man schlecht praktisch etwas erarbeiten. Da müsste man Kontakte pflegen und später darauf zurück kommen.
"Zu Anfang werde ich erstmal alle negativen, wenn auch unbedeutenden Aspekte, nennen: Die TIB ist kein Praktikumsplatz für jemanden, der seine gesamte Praktikumszeit an ein oder zwei Stellen ableisten möchte. Dadurch das die TIB so '''vielseitig''' ist, würde ein Praktikum nur in der Katalogisierung, den Lesesälen und der Zentralen Information, wie es manchen vielleicht lieb ist, der TIB nicht gerecht werden. Stattdessen möchte man so viel wie möglich zeigen. Das ist schlecht, wenn man lieber ein paar Bereiche intensiver absolvieren möchte und mehr Zeit mit selbstständigen Arbeiten verbringen möchte. Wer allerdings nur das sieht, hat den Sinn dieses Praktikums wahrscheinlich nicht ganz verstanden. Von Anfang an kann man einen möglichen Praktikumsplan begutachten, in diesem man sehr wohl sieht, was auf einen zukommt. Wer also nicht kurze Zeit in unterschiedlichen Abteilungen verbringen möchte, muss dies nicht. Auf die '''hohe Flut an Informationen''' und den '''geringeren Anteil an selbstständiger praktischer Arbeit''' wird auch gleich beim Bewerbungsgespräch hingewiesen. Was ist denn nun der Vorteil daran, dass man jede 1-3 Wochen in einem anderen Team ist? Nun erstmal sieht man die '''unterschiedlichsten Bereiche''' der Bibliothek - nicht nur die traditionellen, sondern auch Bereiche im IT, der Forschung und Entwicklung oder sogar im Marketing. Welche Bibliothek bietet dies sonst noch? Falls man intensivere Einblicke in einen oder mehrere Bereiche haben möchte, hat man eine ganze '''selbst bestimmbare Woche''' am Ende des Praktikums Zeit dafür. Außerdem hat man die Möglichkeit das ohnehin schon '''längere Praktikum (6 Monate)''' noch zu verlängern, wenn man möchte. Weiterhin ist das Praktikum sehr gut für '''jene''' geeignet, die '''Ihrer Zukunft''' in Beruf/ Arbeitsplatz/ Tätigkeitsbereich '''noch unsicher sind'''. Was ist denn nun so unbedeutend an den negativen Aspekten, wenn ich doch lieber selbstständig aktiv mitarbeiten möchte? Für diejenigen unter euch, die lieber, für wohlgemerkt '''keine Vergütung''', 8 Stunden am Tag jeden Tag aktiv mitarbeiten möchten, sind die negativen Aspekte natürlich nicht unbedeutend. Euch sei aber trotzdem gesagt, dass man wohl in einigen Bereichen selbstständig einiges bewirken kann. Insbesondere, wenn man Eigeninitiative zeigt. Ich fand mich Größtenteils in selbständigen Arbeiten wieder. Vielleicht war dies nicht immer so. Immerhin leiten jetzt Iris Höltje und Sabine Ronge das Praktikum. Auf jeden Fall habe ich mich nie dazu verdammt gefühlt nur da zu sitzen und gar nichts zu tun. Man wurde immer als '''Teil des Teams''' angesehen und aktiv miteinbezogen - selbst in wichtige Besprechungen mitgenommen. Natürlich ist es wirklich '''anstrengend''' so viele unterschiedliche Informationen zu verarbeiten. Dadurch habe ich aber auch das Gefühl '''wirklich viel bedeutendes und vielseitiges Wissen''' erlangt zu haben. Auch welches, wovon ich nicht erwartet hätte, es in einer Bibliothek zu lernen. Alles in Allem, war das Praktikum eine besondere Erfahrung für mich, die mir sehr bei der Entscheidung half, was ich später genau machen möchte. Auch für meine Bachelorarbeit konnte ich viele Themen finden und mir dazu Notizen machen. Allerdings kann man schlecht praktisch etwas erarbeiten. Da müsste man Kontakte pflegen und später darauf zurück kommen.
Um es in einem Satz zu sagen: ''Das Praktikum bietet Einblicke in moderne wie auch traditionelle Bereiche der Bibliothek wie man sie nur bei einer Bibliothek mit so einem speziellem Aufgabenbereich findet.''"
Um es in einem Satz zu sagen: '''Das Praktikum bietet Einblicke in moderne wie auch traditionelle Bereiche der Bibliothek wie man sie nur bei einer Bibliothek mit so einem speziellem Aufgabenbereich findet'''."


"Die vielen Stationen des mittleren Dienstes waren eher reine Fleißarbeit als selbstständiges Anwenden der erlernten Tätigkeiten. Daher das mittelmäßige Kreuz bei der Interessantheit der Arbeit."
"Die vielen Stationen des mittleren Dienstes waren eher reine Fleißarbeit als selbstständiges Anwenden der erlernten Tätigkeiten. Daher das mittelmäßige Kreuz bei der Interessantheit der Arbeit."




"Die TIB/UB wollte den Praktikanten ihr ganzes Spektrum aufzeigen, dadurch waren wir in sechs Monaten fast jede Woche in einer anderen Abteilung. Die Zeit reichte nicht, die Tätigkeiten wirklich kennenzulernen, sich richtig einzuarbeiten oder in die Teams integriert zu werden. Ich hoffe, dass dies in Zukunft anders geregelt wird."
"Die TIB/UB wollte den Praktikanten ihr '''ganzes Spektrum aufzeigen''', dadurch waren wir in sechs Monaten '''fast jede Woche in einer anderen Abteilung'''. '''Die Zeit reichte nicht''', die Tätigkeiten wirklich kennenzulernen, sich richtig einzuarbeiten oder in die Teams integriert zu werden. Ich hoffe, dass dies in Zukunft anders geregelt wird."




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"Durch die hohe Anzahl der Abteilungen und dadurch, dass ich fast jede Woche in einer anderen Abteilung war, konnte ich nicht immer selbstständig arbeiten und oft nur zuhören, was auf Dauer sehr ermüdend war."
"Durch die hohe Anzahl der Abteilungen und dadurch, dass ich fast jede Woche in einer anderen Abteilung war, konnte ich '''nicht immer selbstständig arbeiten''' und '''oft nur zuhören''', was auf Dauer '''sehr ermüdend''' war."




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"Durch den Aspekt, dass man als Praktikant in der TIB/UB jede Woche in einer anderen Abteilung ist, ist diese Stelle nicht für Projektarbeit geeignet. Hauptsächlich bekommt man die Sachverhalte von den Mitarbeitern erklärt und darf gewisse Aufgaben dann selbstständig durchführen, jedoch ist es nicht so, dass man sich beispielsweise eine komplette Arbeitswoche selbst einteilen kann, um bestimmte Aufgaben zu erledigen. Man hat, je nach Team, immer einen begrenzten Zeitraum von ca. 1 Stunde, in der man dann eine Aufgabe ausführen muss, welche danach besprochen wird.
"Durch den Aspekt, dass man als Praktikant in der TIB/UB jede Woche in einer anderen Abteilung ist, ist diese Stelle '''nicht für Projektarbeit geeignet'''. Hauptsächlich bekommt man die Sachverhalte von den Mitarbeitern erklärt und darf gewisse Aufgaben dann selbstständig durchführen, jedoch ist es nicht so, dass man sich beispielsweise eine komplette Arbeitswoche selbst einteilen kann, um bestimmte Aufgaben zu erledigen. Man hat, je nach Team, immer einen begrenzten Zeitraum von ca. 1 Stunde, in der man dann eine Aufgabe ausführen muss, welche danach besprochen wird.
Allerdings ist die TIB sehr geeignet, um einen sehr guten Überblick über die Arbeitszusammenhänge in einer wissenschaftlichen Bibliothek zu bekommen und die bibliothekarischen Aufgaben kennenzulernen."
Allerdings ist die TIB sehr geeignet, um einen sehr guten Überblick über die Arbeitszusammenhänge in einer wissenschaftlichen Bibliothek zu bekommen und die bibliothekarischen Aufgaben kennenzulernen."


[[Kategorie: Wissenschaftliche Bibliothek]]
[[Kategorie: Wissenschaftliche Bibliothek]]
[[Kategorie: Hannover]]
[[Kategorie: Hannover]]

Version vom 20. September 2016, 16:09 Uhr

Art und Jahr der Praxisphase {{{Art und Jahr der Praxisphase}}}
Name Technische Informationsbibliothek
Bibliothekstyp Wissenschaftliche Bibliothek, Zentrale Fachbibliothek, Universitätsbibliothek
Ort Hannover, Deutschland
Bestand ca. 9.000.000 Medieneinheiten
Vergütung Keine
Schwerpunkt Wissenschaftliche Bibliotheken, Audiovisuelle Medientypen
Homepage https://www.tib.eu/de/

Die Technische Informationsbibliothek (TIB) – Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften und Universitätsbibliothek (UB) hat als Stiftung öffentlichen Rechts des Landes Niedersachsen 2016 den Betrieb der Deutschen Zentralen Fachbibliothek für Technik sowie Architektur, Chemie, Informatik, Mathematik und Physik sowie der Universitätsbibliothek für die Leibniz Universität Hannover übernommen. Als Zentrale Fachbibliothek ist sie Infrastruktureinrichtung der wissenschaftlichen Informationsversorgung in Deutschland und hat mit ihren nationalen Aufgaben gesamtstaatliche Bedeutung. Direktor der TIB ist Herr Uwe Rosemann.

Als große wissenschaftliche Bibliothek mit circa 500 Mitarbeitern ist sie an mehreren Standorten vertreten. Dazu gehören der Standort TechNat am Welfengarten, der Conti-Campus am Königsworther Platz, das Außenmagazin in Rethen und noch einige andere teils für die Öffentlichkeit verschlossene Standorte. Die öffentlich zugänglichen Räumlichkeiten der TIB sind dabei eher als Lern- und Arbeitsräume ausgestattet. Der Anteil der Medien in den Lesesälen ist dadurch größtenteils geringer als der Anteil der Arbeitsplätze.

Neben den naturwissenschaftlichen Beständen, pflegt die TIB noch andere besondere Bestände auch aus anderen Wissenschaften. So sind Sozial-, Geschichts-, Erziehungs-, Religions-, Literatur-, Sprach-, Rechts- und Wirtschaftswissenschaften auch Teil des Bestandes. Seit der Übernahme der Bibliothek der Naturhistorischen Gesellschaft und des Architekten- und Ingenieurvereins 1915 besitzt die TIB einen gut gepflegten Bestand in den Architektur- und Ingenieurswissenschaften. Ebenfalls pflegt sie einige Sondersammlungen, wobei die Sammlung Albrecht Haupt oder der IWF-Medienbestand wohl die bekanntesten sind. Ein Europäisches Dokumentationszentrum ist auch in der TIB angesiedelt. Am PIN-Lesesaal sind nationale, internationale und ausländische Patente und Normen wie die DIN oder ISO untergebracht. Ihr Bestand besteht nicht nur aus Büchern und Zeitschriften, sondern auch aus Mikrofiche bzw. -filmen oder CD-ROMs. Allerdings ist ein Großteil der Bestände online (auch) auf dem TIB-Portal, im AV-Portal und sonstigen von der TIB betriebenen Seiten zugänglich. Besonders Stolz ist sie auf ihre Graue Literatur, die mehr als 60 Prozent ihrer Bestände ausmacht. Hierzu zählen Forschungsberichte (insbesondere Deutsche Forschungsberichte und amerikanische Reports), Konferenzberichte, Hochschulschriften oder auch ausländische Literatur aus Ostasien oder Osteuropa.

Die TIB ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Sie hat die Aufgabe, das verzeichnete Wissen zu erhalten und aktuelle Informationen für Forschung und Industrie unabhängig von Ort und Zeit heute und in Zukunft bereitzustellen. Ziel der TIB ist es, ihren Kundinnen und Kunden einen innovativen, effizienten und nahtlosen Zugriff auf Daten, Informationen und Wissen zu ermöglichen und ihnen große Informationsräume strukturiert und in geeigneter Weise zugänglich zu machen.

Als Zentrale Fachbibliothek erfüllt die TIB nicht nur Interessen der regionalen Nutzer, sondern hat nationale Verantwortung für wissenschaftliche Literaturversorgung ihrer Kernfächer. So soll die überregionale Literatur- und Informationsversorgung für seine Kernfächer Technik, Architektur, Chemie, Informatik, Mathematik und Physik zur Forschung, Lehre, Wissenschaft und Praxis gewährleistet werden. Außerdem sollen Forschungs- und Entwicklungsprojekte für die Weiterentwicklung ihrer Dienstleistungen ausgeführt werden. Weiterhin muss sie die Literatur- und Informationsversorgung für die Leibniz Universität Hannover gewährleisten u. a. indem sie ihre Neuanschaffungen nach den Lehrinhalten der Studiengänge ausrichtet. Allerdings sind Bereiche wie das Controlling, Gebäudemanagement, Marketing oder die Personalentwicklung auch wichtig für die TIB.

Genaueres kann auf der Internetseite der TIB recherchiert werden.


Praktikumsbetreuer: Frau Iris Höltje und Frau Sabine Ronge


Aufgaben für Praktikanten

- Bibliothekarische Aufgaben

- Mitarbeit an der Information/Auskunft (Auskunftsdienste am Telefon oder persönlich, Hilfestellung bei technischen Geräten und Recherchemöglichkeiten, Recherche)

- Volltextversorgung und kostenpflichtige Dokumentlieferung mit Recherche und Scannen (TIB-Portal)

- Aufgaben im Magazin und dem Team Langzeitarchivierung und Retrodigitalisierung wie Aus- und Einstellen der Bücher, Scannen von Mikrofiche, CD-ROMs und Zeitschriften für den Dokumentenlieferdienst, Aufgaben bezügl. der Auslagerung von Beständen nach Rethen

- Grundkurs im Binden von kleinen Heften im Team Einbandstelle und Buchbinderei

- IT, EDV, Forschung und Entwicklung

- Personalmanagement, Marketing, Controlling, Publikationsdienste

- Fachreferate

- Praxisbegleitender Unterricht (darunter Ostasien- und Osteuropareferat, übergeordnete Geschäftsgänge, Bibliotheksbau, Uniarchiv etc.)

[- Einführung in Datenbankmanagement bei der Wissenschaftlichen Technischen Information Frankfurt eG (WTI) (Nutzung der Wahlwoche)]

Persönliche Meinungen

sehr gut gut mittelmäßig schlecht sehr schlecht
Wie war die Betreuung vor Ort? X X X X X X X
Wie war das Arbeitsklima? X X X X X X X
Wie interessant war die Arbeit? X X X X X X X

"Zu Anfang werde ich erstmal alle negativen, wenn auch unbedeutenden Aspekte, nennen: Die TIB ist kein Praktikumsplatz für jemanden, der seine gesamte Praktikumszeit an ein oder zwei Stellen ableisten möchte. Dadurch das die TIB so vielseitig ist, würde ein Praktikum nur in der Katalogisierung, den Lesesälen und der Zentralen Information, wie es manchen vielleicht lieb ist, der TIB nicht gerecht werden. Stattdessen möchte man so viel wie möglich zeigen. Das ist schlecht, wenn man lieber ein paar Bereiche intensiver absolvieren möchte und mehr Zeit mit selbstständigen Arbeiten verbringen möchte. Wer allerdings nur das sieht, hat den Sinn dieses Praktikums wahrscheinlich nicht ganz verstanden. Von Anfang an kann man einen möglichen Praktikumsplan begutachten, in diesem man sehr wohl sieht, was auf einen zukommt. Wer also nicht kurze Zeit in unterschiedlichen Abteilungen verbringen möchte, muss dies nicht. Auf die hohe Flut an Informationen und den geringeren Anteil an selbstständiger praktischer Arbeit wird auch gleich beim Bewerbungsgespräch hingewiesen. Was ist denn nun der Vorteil daran, dass man jede 1-3 Wochen in einem anderen Team ist? Nun erstmal sieht man die unterschiedlichsten Bereiche der Bibliothek - nicht nur die traditionellen, sondern auch Bereiche im IT, der Forschung und Entwicklung oder sogar im Marketing. Welche Bibliothek bietet dies sonst noch? Falls man intensivere Einblicke in einen oder mehrere Bereiche haben möchte, hat man eine ganze selbst bestimmbare Woche am Ende des Praktikums Zeit dafür. Außerdem hat man die Möglichkeit das ohnehin schon längere Praktikum (6 Monate) noch zu verlängern, wenn man möchte. Weiterhin ist das Praktikum sehr gut für jene geeignet, die Ihrer Zukunft in Beruf/ Arbeitsplatz/ Tätigkeitsbereich noch unsicher sind. Was ist denn nun so unbedeutend an den negativen Aspekten, wenn ich doch lieber selbstständig aktiv mitarbeiten möchte? Für diejenigen unter euch, die lieber, für wohlgemerkt keine Vergütung, 8 Stunden am Tag jeden Tag aktiv mitarbeiten möchten, sind die negativen Aspekte natürlich nicht unbedeutend. Euch sei aber trotzdem gesagt, dass man wohl in einigen Bereichen selbstständig einiges bewirken kann. Insbesondere, wenn man Eigeninitiative zeigt. Ich fand mich Größtenteils in selbständigen Arbeiten wieder. Vielleicht war dies nicht immer so. Immerhin leiten jetzt Iris Höltje und Sabine Ronge das Praktikum. Auf jeden Fall habe ich mich nie dazu verdammt gefühlt nur da zu sitzen und gar nichts zu tun. Man wurde immer als Teil des Teams angesehen und aktiv miteinbezogen - selbst in wichtige Besprechungen mitgenommen. Natürlich ist es wirklich anstrengend so viele unterschiedliche Informationen zu verarbeiten. Dadurch habe ich aber auch das Gefühl wirklich viel bedeutendes und vielseitiges Wissen erlangt zu haben. Auch welches, wovon ich nicht erwartet hätte, es in einer Bibliothek zu lernen. Alles in Allem, war das Praktikum eine besondere Erfahrung für mich, die mir sehr bei der Entscheidung half, was ich später genau machen möchte. Auch für meine Bachelorarbeit konnte ich viele Themen finden und mir dazu Notizen machen. Allerdings kann man schlecht praktisch etwas erarbeiten. Da müsste man Kontakte pflegen und später darauf zurück kommen. Um es in einem Satz zu sagen: Das Praktikum bietet Einblicke in moderne wie auch traditionelle Bereiche der Bibliothek wie man sie nur bei einer Bibliothek mit so einem speziellem Aufgabenbereich findet."

"Die vielen Stationen des mittleren Dienstes waren eher reine Fleißarbeit als selbstständiges Anwenden der erlernten Tätigkeiten. Daher das mittelmäßige Kreuz bei der Interessantheit der Arbeit."


"Die TIB/UB wollte den Praktikanten ihr ganzes Spektrum aufzeigen, dadurch waren wir in sechs Monaten fast jede Woche in einer anderen Abteilung. Die Zeit reichte nicht, die Tätigkeiten wirklich kennenzulernen, sich richtig einzuarbeiten oder in die Teams integriert zu werden. Ich hoffe, dass dies in Zukunft anders geregelt wird."


"Teilweise ist es schwierig, das gesamte Praktikum zusammenzufassen, da jede Abteilung und jeder Arbeitsbereich anders war und somit auch fast schon eigenständig bewertet werden kann."


"Durch die hohe Anzahl der Abteilungen und dadurch, dass ich fast jede Woche in einer anderen Abteilung war, konnte ich nicht immer selbstständig arbeiten und oft nur zuhören, was auf Dauer sehr ermüdend war."


"Da ich fast jede Woche eine andere Abteilung kennen gelernt habe, konnte ich leider nicht viel selbständig arbeiten. Dies hat mir in diesem Praktikum leider sehr gefehlt! Die Betreuung durch Frau Höltje war jedoch ausgezeichnet."


"Durch den Aspekt, dass man als Praktikant in der TIB/UB jede Woche in einer anderen Abteilung ist, ist diese Stelle nicht für Projektarbeit geeignet. Hauptsächlich bekommt man die Sachverhalte von den Mitarbeitern erklärt und darf gewisse Aufgaben dann selbstständig durchführen, jedoch ist es nicht so, dass man sich beispielsweise eine komplette Arbeitswoche selbst einteilen kann, um bestimmte Aufgaben zu erledigen. Man hat, je nach Team, immer einen begrenzten Zeitraum von ca. 1 Stunde, in der man dann eine Aufgabe ausführen muss, welche danach besprochen wird. Allerdings ist die TIB sehr geeignet, um einen sehr guten Überblick über die Arbeitszusammenhänge in einer wissenschaftlichen Bibliothek zu bekommen und die bibliothekarischen Aufgaben kennenzulernen."